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Die Fischerfreunde Langenzenn blicken in diesem Jahr auf 30 Jahre Vereinsgeschichte zurück: Am 12.06.1984 wurde der 1. Fischereiverein „Fischerfreunde Langenzenn“ von einigen Gleichgesinnten, die ihrer Passion, dem Fischen mit der Angel eine Grundlage geben wollten, gegründet. Bei der Hauptversammlung am 25.06.1984 wurde die erste Vorstandschaft gewählt.

Jeder einzelne gab in seiner Tätigkeit sein Bestes, um die schweren Anfangsjahre zu bestehen. So muss man Heinz Jaroszewski als „Mann für alle Fälle“ hervorheben, der mit seinem Einsatz und Wissen dem Verein und seinen Vorständen, Norbert und Dieter Beierlein, zur Seite stand.

Die ersten Jahre waren von der Suche nach geeigneten Angelgewässern geprägt. Heinz Jaroszewski und Horst Zogel haben sich hier besonders eingebracht.

Bis zum Jahresende des Gründungsjahres hatten die Fischerfreunde 87 Mitglieder. Als erstes Gewässer konnten die Fischerfreunde 1984 den Traumsee von der Stadt Langenzenn pachten.

Es folgten zwei Abschnitte der Zenn: von Heinersdorf bis Laubendorf und von Laubendorf bis zur Gauchsmühle. 1986 konnte der Verein den Hausener Weiher bei Horbach von Familie Müller pachten. Bereits 1989 kauften die Fischerfreunde unter dem 1. Vorstand Dieter Beierlein ihr erstes eigenes Gewässer: den Tiefen Weiher in der Nähe von Brunn.

Ein Glücksfall für den Verein war die Wahl von Karl Heinz Günther zum 1. Vorstand. Mit „Heiner“ und seiner Verwaltung ging es nochmals steil bergauf, nicht nur bestehende Pachtverträge wurden verlängert, auch ein zweites Gewässer wurde als Eigentum erworben: 1996 wurde der „Zimmermann´s Weiher“ in Burggrafenhof, der Grafenweiher, gekauft.

Im Jahre 2006, nach 18 Jahren, legte Karl Heinz Günther sein Amt als 1. Vorstand nieder und stand einer Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung. Seine Verwaltungsmitglieder und er übergaben einen bestens aufgestellten und finanziell gut gestellten Verein.

Die neue Verwaltung und der neue Vorstand Paul Stummer nahmen sich zum Ziel, dass bisher erreichte zu erhalten und zu sichern. So gelang es der jetzigen Verwaltung 2008 das Fischrecht für die Zenn von Wilhermsdorf bis Laubendorf zu kaufen und somit das dritte Gewässer an die Fischerfreunde zu binden. 2012 wurde der Grafenweiher in Burggrafenhof saniert, die Ufer mit Kalksteinbruch befestigt und etliche tausend m³ Schlamm entlandet. Dies war ein kurzer Rückblick auf die letzten 30 Jahre Fischerfreunde Langenzenn.

Unser Dank gilt allen Vereinsmitgliedern, die sich durch ihren Einsatz zum Bestehen und zum Erfolg beigetragen haben.  Der Dank gilt ebenso unseren Freunden und Unterstützern in all den Jahren.

 

Paul Stummer

1. Vorstand der

Fischerfreunde Langenzenn

 

Bild_1

Verwaltung bis 2006 von links nach rechts:

Werner Riemer, Otto Beier, Roland Hetz, Karl-Heinz Günther, Sonja Häusler, Liselotte Kern, Reinhold Pfänder und Horst Zogel

 

Bild_2

Vorstand „Heiner“ Günther übergibt 2006 an Paul Stummer

 

Am 10. Januar 2014 luden die Fischerfreunde Langenzenn zur Jahreshauptversammlung.

Der 1. Vorstand Paul Stummer konnte mit seinen Vereinsmitgliedern auf ein erfolgreiches Jahr 2013 zurückblicken. Es war in jeder Hinsicht ein gutes Jahr- ob beim Fischen oder bei den Veranstaltungen, an denen die Fischerfreunde teilgenommen haben. So war es auch nicht verwunderlich, dass es keine großen Diskussionen über die Verwaltungsarbeit der Vorstandschaft gab.

Auf Vorschlag der Vorstandschaft wurde Fischerfreund Siegfried Jakob (im Bild links) aufgrund seines außergewöhnlichen Einsatzes einstimmig zum Ehrenmitglied ernannt.

 

Jakob

Siegfried Jakob war Gründungsmitglied des Vereins und in den ersten Jahren in der Verwaltung als Schriftführer und Kassier tätig. Er übernahm die Kursleitung zum Erwerb des Fischereischeines und hat als verantwortlicher Kursleiter mit wechselnden Fachkollegen dieses Amt nun seit 25 Jahren inne.

Die Fischerfreunde wünschen ihren Freunden und Gönnern ein gesundes 2014 und viel Erfolg!

Paul Stummer
1. Vorstand der Fischerfreunde Langenzenn

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der Fischerfreund, Werner Meißner, hat sich auch in diesem Jahr wieder die Mühe gemacht, alle Veranstaltungen der Fischerfreunde Langenzenn in einen Kalender einzutragen.

Veranstaltungskalender 2014

Veranstaltungskalender 2014

Der von Werner erstellte Kalender kann hier zum ausdrucken oder lesen heruntergeladen werden: FFL_Kalender_2014

Wir danken Werner Meißner für seine Mühe und den tollen Kalender.

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Der Verband Deutscher Sportfischer (VDSF) hat in Abstimmung mit dem Deutschen Angler Verband (DAV), dem Bundesamt für Naturschutz (BfN), dem Verband Deutscher Sporttaucher (VDST) und dem Österreichischen Kuratorium für Fischerei und Gewässerschutz (ÖKF) die Forelle zum Fisch des Jahres 2013 gewählt.

Bachforelle

Die zur Familie der Lachsfische (Salmonidae) zählende Forelle gehört wohl zu den bekanntesten heimischen Fischarten. Je nach Lebensweise unterscheidet man drei verschiedene Formen der gleichen Art: Die Bachforelle, die in der Regel ständig in Fließgewässern lebt, die Seeforelle, die in Süßwasserseen vorkommt, zum Laichen aber in die Zuflüsse aufsteigt, und die Meerforelle, die einen Teil ihres Lebens im Salzwasser verbringt und in Lebensweise und Verhalten dem atlantischen Lachs ähnlich ist. Im Meer hält sie sich bevorzugt in Küstennähe auf und steigt zum Laichen in Flüsse bis hin zu kleinen Bächen auf. Auf der Basis neuerer genetischer Erkenntnisse wird auch die These dreier verschiedener Arten diskutiert.

Je nach Lebensraum in den verschiedenen Gewässern entwickeln sich diese Fische unterschiedlich in Größe und Färbung und weiteren Merkmalen. Ausgewachsene Meer- und Seeforellen erreichen, im Gegensatz zu der verhältnismäßig kleinen Bachforelle (20-60 cm und 0,5-2 kg), meist eine Länge von 80–100 cm und ein Gewicht von 10-15 kg. Die drei Ökotypen sind problemlos kreuzungsfähig.

Forellen haben einen spindelförmigen, seitlich nur mäßig abgeflachten Körper. Der Kopf ist relativ groß. Das endständige Maul reicht bis hinter das Auge und weist kräftige Zähne auf. Die Färbung der Forellen ist äußerst vielfältig und variiert sowohl zwischen den drei Formen der Forelle als auch zwischen einzelnen Populationen eines Ökotyps. Bachforellen haben eine gelbliche Grundfärbung und einen dunkel bräunlichen Rücken. Sie weisen meist rote, hell umrandete Tupfen auf. Dieses Merkmal unterscheidet sie von den See- und den Meerforellen, deren Schuppenkleid silbrig glänzt und mit schwarzen x- oder punktförmigen Flecken übersät ist. Die Meerforelle ist dem Lachs sehr ähnlich. Alle Jungtiere sind auf den Körperseiten dunkel gebändert.

Forellen werden auch vom Laien leicht als solche erkannt. Im Gewässer sind sie jedoch oft schwer zu entdecken, da ihre Körperfarbe zur Tarnung dem Untergrund angepasst ist.

Die Bachforelle kommt von Spanien bis zum Ural in ganz Europa in kühlen, sauerstoffreichen, fließenden und stehenden Gewässern mit Kies- oder Geröllgrund vor. Die Oberläufe der Fließgewässer bilden den bevorzugten Aufenthaltsraum und werden daher als Forellenregion bezeichnet. Als wertvoller Speisefisch wurden die Bachforellen in weiten Gebieten der Erde eingebürgert. Die Seeforelle findet man von Skandinavien bis zum Ural, auf den britischen Inseln sowie in den Voralpen- und Alpenseen. Die Meerforelle lebt im europäischen Küstengebiet von Portugal bis hoch in den Norden.

Je nach Verbreitungsgebiet findet die Laichzeit der verschiedenen Forellenformen zwischen Oktober und März im Süßwasser statt. Die Eier werden in eine flache Laichgrube gelegt, die das Weibchen im kiesigen Flussgrund durch kräftige Schwanzbewegungen anlegt. Die Brut schlüpft innerhalb von sechs bis acht Wochen und lebt weitere vier bis sechs Wochen lang im Kies von ihrem Dottersack, bevor sie anfängt kleinen Insektenlarven und Krebstieren nachzujagen. Später ernähren sich die Jungfische weiterhin von Insektenlarven und anderem kleinen Getier und nehmen auch geflügelte Insekten an der Wasseroberfläche auf. Als Adulte leben vor allem die großen Exemplare aller drei Formen in der Regel räuberisch und fressen Fische. Jungfische bleiben einen längeren Zeitraum im Laichgewässer, um dann in einen größeren Fluss, einen See oder ins Meer zu ziehen. Nur Bachforellen bleiben oft standorttreu. Geschlechtsreif werden Forellen nach etwa drei bis fünf Jahren.

Die beliebte Regenbogenforelle ist übrigens keine heimische Art. Sie wurde Ende des 19. Jahrhunderts aus Amerika eingeführt.

Durch die Regulierung und Verbauung unserer heimischen Flüsse und Bäche sind die natürlichen Lebensräume aller drei Forellentypen bedroht. Viele Barrieren in Form von Staustufen und Wehren behindern sie auf ihren Wanderungen und schneiden sie von ihren Laichrevieren ab. Zudem stellen die Turbinen von Wasserkraftwerken eine tödliche Falle für sie dar.

Das bedeutet, wir brauchen naturnahe und durchgängige Fließgewässer. Nur dann haben die Forellen, wie auch andere Wasserbewohner, eine Chance als Schmuckstücke unserer heimischen Naturlandschaft erhalten zu bleiben.

V.i.S.d.P.
Verband Deutscher Sportfischer e.V.
Peter Mohnert
-Präsident-
Offenbach, den 17.11.2012

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Erneut haben die Fischerfreunde Langenzenn e.V., ihre verdienten Jubilare im Rahmen einer kleinen Feier geehrt und persönlich ausgezeichnet.

Für 25 Jahre Vereinstreue ausgezeichnet, wurden die Jubilare Liselotte Kern, Dieter Guse, Bernd Jahnson, Jörg Jaroszewski, Otto Beier, Walter Kern, Manfred Kunte, Werner Ruff und Ernst Zeiler.

Die beiden Vorstände, Paul Stummer und Werner Erdenkäufer, dankten allen Jubilaren für die tatkräftige Unterstützung in den vergangenen Jahrzehnten und lobten das Engagement der langjährigen Mitglieder.

Besonderer Dank ging an Liselotte Kern und Sonja Häusler für Ihr unermüdliches Engagement zur Planung und Durchführung der alljährlichen Weihnachts-Tombola, sowie an das Team des Vorbereitungskurses zur Fischerprüfung, Siegfried Jakob, Heiner Jansohn, Norbert Kastner, Gerhard Birkmann und Roland Hetz, ohne deren Engagement das Ausrichten des erfolgreichen Kurses nicht möglich wäre.

Den Jubilaren, die nicht an der Feier teilnehmen konnten, wurden die Auszeichnungen nachgereicht.

Abschliessend noch einige Bilder der Feier:

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