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Am 10. Januar 2014 luden die Fischerfreunde Langenzenn zur Jahreshauptversammlung.

Der 1. Vorstand Paul Stummer konnte mit seinen Vereinsmitgliedern auf ein erfolgreiches Jahr 2013 zurückblicken. Es war in jeder Hinsicht ein gutes Jahr- ob beim Fischen oder bei den Veranstaltungen, an denen die Fischerfreunde teilgenommen haben. So war es auch nicht verwunderlich, dass es keine großen Diskussionen über die Verwaltungsarbeit der Vorstandschaft gab.

Auf Vorschlag der Vorstandschaft wurde Fischerfreund Siegfried Jakob (im Bild links) aufgrund seines außergewöhnlichen Einsatzes einstimmig zum Ehrenmitglied ernannt.

 

Jakob

Siegfried Jakob war Gründungsmitglied des Vereins und in den ersten Jahren in der Verwaltung als Schriftführer und Kassier tätig. Er übernahm die Kursleitung zum Erwerb des Fischereischeines und hat als verantwortlicher Kursleiter mit wechselnden Fachkollegen dieses Amt nun seit 25 Jahren inne.

Die Fischerfreunde wünschen ihren Freunden und Gönnern ein gesundes 2014 und viel Erfolg!

Paul Stummer
1. Vorstand der Fischerfreunde Langenzenn

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der Fischerfreund, Werner Meißner, hat sich auch in diesem Jahr wieder die Mühe gemacht, alle Veranstaltungen der Fischerfreunde Langenzenn in einen Kalender einzutragen.

Veranstaltungskalender 2014

Veranstaltungskalender 2014

Der von Werner erstellte Kalender kann hier zum ausdrucken oder lesen heruntergeladen werden: FFL_Kalender_2014

Wir danken Werner Meißner für seine Mühe und den tollen Kalender.

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by_wappenZur Ausübung des Angelsports, ist in Bayern die Fischerprüfung erforderlich.

Um die hierfür notwendigen Kenntnisse und Fertigkeiten zu erwerben, wird ein Vorbereitungskurs vorgeschrieben.

Die Fischerfreunde Langenzenn e.V. veranstalten auch 2013/2014 wieder einen Vorbereitungskurs zur Fischerprüfung.

 

Informationsveranstaltung – Kursbeginn

Sonntag 13. Oktober 2013, 9:00h

Neues Konzept: Angepasst an elektronische und schriftliche Prüfung

 

Seit 2011 ist grundsätzlich eine Onlineprüfung möglich, ab 2015 gibt es nur noch die Onlineprüfung. Über den Ablauf und die Veränderungen gegenüber der bisherigen Regelung gibt es nähere Informationen zu Kursbeginn oder für Interessenten unter vorbereitungskurs@fischerfreunde-langenzenn.de.

Unser modular aufgebauter Kurs ist sowohl für die elektronische Fischerprüfung, als auch für die herkömmliche schriftliche Prüfung im März 2014 geeignet.

Der Vorbereitungskurs beginnt am Sonntag den 13. Oktober 2013 um 9:00 in Langenzenn und findet im Gasthaus Grauer Wolf statt. Der Kurs findet üblicherweise Sonntags von 9:00 bis 11:30 statt, wobei im Dezember (genauer Termin nach Absprache) ein Intensiv- Wochenende, welches vor allem für die Teilnehmer der vorgezogenen elektronischen Prüfung gedacht ist, angeboten wird.

Der Lehrgang umfasst sieben Sachgebiete mit etwa 60 Schulungsstunden

  1. Fischkunde
  2. Gewässerkunde
  3. Schutz und Pflege der Fischgewässer, Fischhege
  4. Fanggeräte, fischereiliche Praxis, Behandlung gefangener Fische
  5. einschlägige Rechtsvorschriften
  6. praktische Einweisung in den Gebrauch der Fanggeräte
  7. praktische Einweisung in die Behandlung gefangener Fische

Die Sachgebiete 6 und 7 sind praktische Sachgebiete, die nicht geprüft werden. Es bestehen aber, wie bei den anderen Sachgebieten auch, genaue Zeitvorgaben und somit Anwesenheitspflicht! Von den angebotenen 60 Stunden müssen die Teilnehmer mindestens 30 Stunden (je 60 Minuten), verteilt auf alle sieben Sachgebiete, besucht haben, die der Lehrgangsleiter für die Zulassung zur Prüfung bestätigen muss.

Für die fleißigen und regelmäßig anwesenden Kursteilnehmer wird dann eine Prüfungsmöglichkeit zu Beginn des Jahres 2014 möglich sein.

Kosten

Erwachsene: Eur 120,00 zuzügl. Lehrmaterial
Jugendliche: Eur 60,00 zuzügl. Lehrmaterial

Um die Prüfung erfolgreich abzulegen, stellen wir Ihnen die Prüfungen und die dazugehörigen Lösungen von 1991 bis Heute, zum lernen zur Verfügung. Weitere Informationen erhalten Sie an der Informationsveranstaltung oder direkt beim Kursleiter, Siegfried Jakob (Tel. 09102-2127 oder 0171-5524804).

Wir würden uns freuen Sie bei uns begrüßen zu dürfen.

Siggi Jakob

 

Fischerfest 2013

Fischerfest 2013

Fischerfest 2013

Die Fischerfreunde Langenzenn e.V. feiern ihr alljährliches Fischerfest, feiern Sie mit.

Das diesjährige Fischerfest findet am Samstag und Sonntag, den 13.07.2013 und 14.07.2013 am Traumsee/Hammerschmiede statt.

Für Unterhaltung und Verpflegung ist wie immer bestens gesorgt.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

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Der Verband Deutscher Sportfischer (VDSF) hat in Abstimmung mit dem Deutschen Angler Verband (DAV), dem Bundesamt für Naturschutz (BfN), dem Verband Deutscher Sporttaucher (VDST) und dem Österreichischen Kuratorium für Fischerei und Gewässerschutz (ÖKF) die Forelle zum Fisch des Jahres 2013 gewählt.

Bachforelle

Die zur Familie der Lachsfische (Salmonidae) zählende Forelle gehört wohl zu den bekanntesten heimischen Fischarten. Je nach Lebensweise unterscheidet man drei verschiedene Formen der gleichen Art: Die Bachforelle, die in der Regel ständig in Fließgewässern lebt, die Seeforelle, die in Süßwasserseen vorkommt, zum Laichen aber in die Zuflüsse aufsteigt, und die Meerforelle, die einen Teil ihres Lebens im Salzwasser verbringt und in Lebensweise und Verhalten dem atlantischen Lachs ähnlich ist. Im Meer hält sie sich bevorzugt in Küstennähe auf und steigt zum Laichen in Flüsse bis hin zu kleinen Bächen auf. Auf der Basis neuerer genetischer Erkenntnisse wird auch die These dreier verschiedener Arten diskutiert.

Je nach Lebensraum in den verschiedenen Gewässern entwickeln sich diese Fische unterschiedlich in Größe und Färbung und weiteren Merkmalen. Ausgewachsene Meer- und Seeforellen erreichen, im Gegensatz zu der verhältnismäßig kleinen Bachforelle (20-60 cm und 0,5-2 kg), meist eine Länge von 80–100 cm und ein Gewicht von 10-15 kg. Die drei Ökotypen sind problemlos kreuzungsfähig.

Forellen haben einen spindelförmigen, seitlich nur mäßig abgeflachten Körper. Der Kopf ist relativ groß. Das endständige Maul reicht bis hinter das Auge und weist kräftige Zähne auf. Die Färbung der Forellen ist äußerst vielfältig und variiert sowohl zwischen den drei Formen der Forelle als auch zwischen einzelnen Populationen eines Ökotyps. Bachforellen haben eine gelbliche Grundfärbung und einen dunkel bräunlichen Rücken. Sie weisen meist rote, hell umrandete Tupfen auf. Dieses Merkmal unterscheidet sie von den See- und den Meerforellen, deren Schuppenkleid silbrig glänzt und mit schwarzen x- oder punktförmigen Flecken übersät ist. Die Meerforelle ist dem Lachs sehr ähnlich. Alle Jungtiere sind auf den Körperseiten dunkel gebändert.

Forellen werden auch vom Laien leicht als solche erkannt. Im Gewässer sind sie jedoch oft schwer zu entdecken, da ihre Körperfarbe zur Tarnung dem Untergrund angepasst ist.

Die Bachforelle kommt von Spanien bis zum Ural in ganz Europa in kühlen, sauerstoffreichen, fließenden und stehenden Gewässern mit Kies- oder Geröllgrund vor. Die Oberläufe der Fließgewässer bilden den bevorzugten Aufenthaltsraum und werden daher als Forellenregion bezeichnet. Als wertvoller Speisefisch wurden die Bachforellen in weiten Gebieten der Erde eingebürgert. Die Seeforelle findet man von Skandinavien bis zum Ural, auf den britischen Inseln sowie in den Voralpen- und Alpenseen. Die Meerforelle lebt im europäischen Küstengebiet von Portugal bis hoch in den Norden.

Je nach Verbreitungsgebiet findet die Laichzeit der verschiedenen Forellenformen zwischen Oktober und März im Süßwasser statt. Die Eier werden in eine flache Laichgrube gelegt, die das Weibchen im kiesigen Flussgrund durch kräftige Schwanzbewegungen anlegt. Die Brut schlüpft innerhalb von sechs bis acht Wochen und lebt weitere vier bis sechs Wochen lang im Kies von ihrem Dottersack, bevor sie anfängt kleinen Insektenlarven und Krebstieren nachzujagen. Später ernähren sich die Jungfische weiterhin von Insektenlarven und anderem kleinen Getier und nehmen auch geflügelte Insekten an der Wasseroberfläche auf. Als Adulte leben vor allem die großen Exemplare aller drei Formen in der Regel räuberisch und fressen Fische. Jungfische bleiben einen längeren Zeitraum im Laichgewässer, um dann in einen größeren Fluss, einen See oder ins Meer zu ziehen. Nur Bachforellen bleiben oft standorttreu. Geschlechtsreif werden Forellen nach etwa drei bis fünf Jahren.

Die beliebte Regenbogenforelle ist übrigens keine heimische Art. Sie wurde Ende des 19. Jahrhunderts aus Amerika eingeführt.

Durch die Regulierung und Verbauung unserer heimischen Flüsse und Bäche sind die natürlichen Lebensräume aller drei Forellentypen bedroht. Viele Barrieren in Form von Staustufen und Wehren behindern sie auf ihren Wanderungen und schneiden sie von ihren Laichrevieren ab. Zudem stellen die Turbinen von Wasserkraftwerken eine tödliche Falle für sie dar.

Das bedeutet, wir brauchen naturnahe und durchgängige Fließgewässer. Nur dann haben die Forellen, wie auch andere Wasserbewohner, eine Chance als Schmuckstücke unserer heimischen Naturlandschaft erhalten zu bleiben.

V.i.S.d.P.
Verband Deutscher Sportfischer e.V.
Peter Mohnert
-Präsident-
Offenbach, den 17.11.2012

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